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Wer wir sind

Über uns

Die Stiftung dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken. Der Vorstand der BerndtSteinKinder Stiftung besteht aus drei Personen, die ehrenamtlich in der Stiftung tätig sind. Unser Wirkungsgebiet ist Hamburg.

Portrait Vera Berndt

Vera Berndt
Vorstandsvorsitzende

Mein Name ist Vera Berndt. Ich habe die BerndtSteinKinder Stiftung im Jahre 2015 gegründet.

Ich bin als ältere von zwei Töchtern in einer mittelständischen, Ostwestfälischen Unternehmerfamilie in Bielefeld aufgewachsen. Meine Großeltern auf mütterlicher und väterlicher Seite und meine Eltern habe ich als erfolgreiche Unternehmer erlebt, die sich die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens in finanzieller Unabhängigkeit erarbeitet haben. Die Ostwestfalen gelten als bodenständig und zurückhaltend, zudem als sparsame Kaufleute mit hohem Verantwortungsbewusstsein. Das trifft auf meine Großeltern und meine Eltern zu und dies sind die Werte, die sie mir mitgaben.

Ich bin Teil der dritten Generation unserer Familie, die gut ausgebildet, mit klaren Lebenszielen und in großer Freiheit lebt. Und ich freue mich, dass ich auch meinen Kindern viele Werte mitgegeben habe und dies weiterhin tun werde.

Meine Eltern sind inzwischen verstorben. Ich habe den Wunsch die Vorzüge meines Lebens, die ich sehr bewusst wahrnehme, zu teilen. Meine wichtigsten Werte im Leben sind Liebe, Familie und Selbstbestimmung. Daran orientiert sich meine Zielsetzung. Ich habe große Teile meines Vermögens und das meiner Eltern aufgelöst und die BerndtSteinKinder Stiftung gegründet.

In unserer Welt, in Deutschland, in meinem unmittelbaren Umfeld gibt es augenfällig viel materielle und emotionale Armut. Dies geht einher mit großem Mangel an Feinfühligkeit. Mich schmerzt besonders das Leid der Kinder. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Ich glaube daran, dass der einzige Weg aus materieller Armut und sozialer Verarmung Bildung ist. Der Weg zur Bildung ist Liebe.

Mein Ziel ist es, Kinder stark zu machen. Ich möchte Kinder in die Lage versetzen, ein ausgewogenes Selbstwertgefühl und Empathievermögen zu entwickeln. Damit können sie Engagement und Leistungsbereitschaft entwickeln und erfolgreich die Schule und eine Berufsausbildung durchlaufen. Herangewachsen können die Kinder ein glückliches und selbst bestimmtes Leben führen. Sie haben ein eigenes Einkommen und sind in der Lage liebevolle und vertrauensvolle Beziehungen in einer Partnerschaft und der Familie, zu Freunden und zu Kollegen einzugehen. Und sie werden eine ebensolche, neue Familie gründen können. Eine sichere Bindung, Urvertrauen zwischen Eltern und Kind schaffen die Grundlage für all dies.

Aufgrund dieser Überzeugung freue ich mich über die Arbeit in der BerndtSteinKinder Stiftung und hoffe auf Unterstützer, die diese Werte mit mir und meinen Mitstreitern teilen.

Clara Berndt
Mitglied des Vorstandes

Mein Name ist Clara Berndt, geboren und aufgewachsen bin ich in Hamburg. Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden absolviert und anschließend den Bachelor Sprache und Kommunikation an der Philipps-Universität in Marburg abgeschlossen. Zurzeit studiere ich dort den Master Sprechwissenschaften.

Während des Bachelors habe ich auch Vorlesungen zur Entwicklungspsychologie belegt und mich schon dort mit diesem Forschungsgebiet beschäftigt. Besonders die frühkindliche Bindung interessierte mich sehr. Ich halte sie für ein äußerst wichtiges und förderungswürdiges Thema. Zudem habe ich ein Praktikum bei der Hamburgischen Brücke in der Einzelfallhilfe absolviert. Das hat mich mit dem Stiftungswesen vertraut gemacht und Einblicke ermöglicht, die mir bei meiner Tätigkeit im Vorstand zu Gute kommen werden.

Bedingt durch mein persönliches Interesse und verstärkt durch mein Studium fasziniert mich die zwischenmenschliche Kommunikation. Der Umgang zwischen Eltern und Kind ist eine besondere Form des Kontakts, der von Anfang an nach allen Möglichkeiten gefördert und unterstützt werden sollte. Ein sicherer und liebevoller Umgang im Elternhaus ist der Grundstein für die kommende Entwicklung der Kinder. Diesen gilt es auch bei Eltern zu stärken, die nicht in der glücklichen Lage waren einen solchen selbst zu erfahren.

Obwohl ich – bedingt durch meine Ausbildung – seit einigen Jahren nicht mehr in Hamburg wohne, schlägt mein Herz für diese Stadt. Es ist mir ein Anliegen, die Familien meiner Heimat im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen und ihnen den bestmöglichen Start in die Zukunft zu ermöglichen.

Ich selbst habe das große Glück erfahren, einen Bildungsweg meiner Wahl einzuschlagen, mich persönlich nach eigenen Vorstellungen zu entfalten und Selbstständigkeit und familiären Zusammenhalt zu erleben. Dieses Glück, welches ich nicht als selbstverständlich ansehe, mein ernsthaftes Interesse Anderen zu helfen und die Liebe zu meiner Heimatstadt werden in meine Tätigkeit als Vorstandsmitglied einfließen.

Ulrike Hafer
Mitglied des Vorstandes

Mein Name ist Ulrike Hafer und ich bin in Hamburg als Rechtsanwältin für Familienrecht tätig. Als viertes Kind wuchs ich in der Nähe von Hamburg auf und es war meinen Eltern ein wichtiges Anliegen, dass alle Kinder eine gute Ausbildung erhalten, welche den eigenen Wünschen und Fähigkeiten entsprach und uns die Möglichkeit eröffnete, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Mit diesem Fundament konnten wir ins Leben starten, konnten Berufe ergreifen, die uns Bestätigung geben und eine Familie gründen.

Mir ist heute sehr bewusst, wie wichtig diese „Startbedingungen“ sind. Es gibt viele Weggabelungen bei Kindern, welche bestimmend für die Entwicklung in den weiteren Monaten und Jahren sind. Die erste dieser Weggabelung ist das Verhältnis zwischen Eltern und Baby nach der Geburt und genau in dieser Phase möchte die BerndtSteinKinder Stiftung helfen.

Als ich mich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt habe, wie wichtig die frühkindliche Bindung zwischen Eltern und Kind ist, war ich überrascht über die Forschungsergebnisse und auch erschüttert, wie früh bereits Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern positiv oder auch negativ von den Eltern beeinflusst werden können. Das ist uns sicherlich nicht so bekannt und daher ist es umso wichtiger, an der ersten Weggabelung der Kinder Hilfe zu bieten.

Mit meiner Arbeit für die BerndtSteinKinder Stiftung möchte ich mich für Eltern und Kinder engagieren, um den Kindern aus belasteten Familienverhältnissen, in welcher Form auch immer die Belastung besteht, im ersten Moment ihres Lebens eine Hilfe anzubieten, die einen glücklicheren und selbstzufriedener Lebensweg ermöglichen kann. Für die Kinder, aber auch für die Eltern, welche evt. eine eigene Prägung erfahren haben, die eben keine intensive Bindung zwischen Eltern und Kind vorgesehen hat. Was wir selbst nicht erfahren, können wir nur schwer weitergeben. Wir müssen es erst lernen. Das wollen wir mit unserer Arbeit für die BerndtSteinKinder Stiftung leisten.
Als Mutter weiß ich, welch große Aufgabe es ist, unsere Kinder auf den Weg zu schicken. Es ist unsere Verantwortung dieses in bestmöglicher Form und mit dem höchsten Einsatz zu machen. Nicht nur für das eigene Kind, sondern für möglichst viele andere Kinder auch.