Eltern sind, wenn es gut läuft, wie ein „Sicherer Hafen“ für ihr Kind.
Von hier aus erkundet es die Welt und sammelt wichtige Erfahrungen. Und wenn draußen auf See einmal ein Unwetter heraufzieht, können die kleinen Entdecker immer wieder hierher zurückkehren, um bei Mama oder Papa Trost, Sicherheit, Nähe und Ermutigung zu finden.
Ihre Vera Berndt – Stifterin
Der Elternkurs SICHERER HAFEN, das Projekt der operativ tätigen BerndtSteinKinder Stiftung in Hamburg, setzt an den Bedürfnissen neugeborener Babys und junger Eltern an und kombiniert individuelle Hausbesuche und Gruppentreffen.
Im Rahmen einer 20-monatigen, professionellen Begleitung der Familien durch hoch qualifizierte Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern mit einer Weiterbildung in Entwicklungspsychologischer Beratung kann:
- Die Feinfühligkeit der Eltern mit ihren neugeborenen Babys gesteigert,
- elterliche Kompetenz ausgebaut und
- die Sicherheit im Umgang mit dem Kind gestärkt werden.
Der Elternkurs SICHERER HAFEN ist ein präventives Angebot sowohl für junge Eltern mit mehrfachen psychischen und sozialen Belastungen, als auch für Familien ohne besondere Belastung. Der SICHERER HAFEN arbeitet im Sinne des Kinderschutzes.
Dr. Stefanie Witt | Prof. Dr. Julia Quitmann – Universitätsklinikum Eppendorf
Die Wirkung des Projektes SICHERER HAFEN
Die Bindung eines Babys an seine Bezugsperson ist eine interaktionelle Leistung, zu der die Eltern intuitive Fähigkeiten und das Baby angeborene Kompetenzen mitbringen.
Der Elternkurs SICHERER HAFEN fördert die vertrauensvolle, sichere Eltern-Kind-Bindung, die elterliche Feinfühligkeit und damit die elterliche Erziehungs- und Beziehungskompetenz.
Der Elternkurs konzentriert sich auf die letzte Phase der Schwangerschaft und die ersten 18 Lebensmonate des Kindes. Dies hat sich als Ansatzpunkt gelingender Prävention erwiesen. Die Kinder haben die Chance auf eine gesunde seelische, körperliche und geistige Entwicklung in einem wärmenden, nährenden Elternhaus.


News

Die BerndtSteinKinder Stiftung ist Gründungsmitglied des LPKJ e.V.i.G., der Landesarbeitsgemeinschaft Prävention im Kindes- und Jugendalter e.V.
Wir freuen uns Teil dieser einzigartigen Initiative zu sein und gemeinschaftlich in der Prävention für Kinder und Jugendliche in Hamburg viel bewegen zu können.

„Wenn wir in den ersten drei Lebensjahren nichts tun, wird es ganz teuer für die Gesellschaft“
Die transgenerationale Weitergabe psychischer Erkrankungen bedeutet, dass sich seelische Störungen, Traumata und gestörte Bindungsmuster von einer Generation zur nächsten fortsetzen – nicht nur über Gene, sondern vor allem über Beziehungserfahrungen in den ersten Lebensjahren.
Wir möchten Eltern dabei unterstützen, Erschöpfung vorzubeugen.



